Sofortrente

Die staatliche Rentenleistung in Deutschland ist meist so bemessen, dass ein durchschnittlicher Lebensstandard gerade so gehalten werden kann.

Wer Vorsorge treffen will, hat dazu unterschiedliche Möglichkeiten, unter anderem die der Sofortrente oder einen Bankauszahlplan. Beide Varianten haben mehrere Vor- und Nachteile, womit die Entscheidung meist individuell nach seinen Lebensbedürfnissen zu treffen ist.

Wer sich nach Beendigung seiner beruflichen Tätigkeit schicke Immobilien in Kanada leisten möchte, ist mit der Sofortrente gut beraten. Wem nur der Wunsch nach einem mondänen Camping-Urlaub im Süden beflügelt, der kommt auch mit guten Auszahlungsraten eines Bankauszahlplanes zurecht. Wer generell schon immer zur Übernachtung unter Zeltwänden oder gar dem Sternenhimmel tendiert hat, wird diese Möglichkeit sogar als Gewinn empfinden – und seine Rente dementsprechend planen.

Die Sofortrente ist zur Erhöhung der Rente perfekt geeignet

Wer sich für die Zahlung einer Sofortrente entscheidet, der kann damit vor allem seine Rente erhöhen, und zwar lebenslang.

Dies macht sie für sämtliche Personen jeder Altersgruppe interessant, besonders aber für Menschen, die sonst in keine Rentenversicherung einbezahlt haben.

Wann die für die Auszahlung notwendige Einmalzahlung geleistet wird, ist dabei nicht ausschlaggebend, wobei mit ansteigendem Alter natürlich die monatliche Auszahlungssumme bei gleicher Einzahlungssumme höher ausfällt. Damit ist aber auch klar, dass ein Bezieher dieser Sofortrente natürlich umso mehr profitiert, je länger er lebt. Ein Rentner, der früher stirbt als die Statistik es vorgibt, erhält weniger ausbezahlt.

Die Sofortrente bietet wichtige Garantien

Wer sich für den Abschluss einer Sofortrente entscheidet, der wählt damit eine sehr zuverlässige und vor allem sichere Anlageform. Denn diese besteht aus einem garantierten und einem flexiblen Teil wie etwa einer Überschussbeteiligung, die einmal im Jahr neu festgelegt wird.

Damit kann sie unterschiedlich hoch ausfallen, was durchaus zum positiven Effekt für den Anleger werden kann. Der Nachteil kann allerdings sein, dass je länger ein Rentner lebt, die "garantierte" Rente auch plötzlich niedriger ausfallen kann. Es gibt aber auch eine zweite Möglichkeit einer Garantie, nämlich die sogenannte Garantielaufzeit.

Damit ist die Laufzeit nach dem Tod des Empfängers gemeint, die je nach Versicherungsanbieter und individuellem Vertrag zwischen fünf und zehn Jahre dauern kann.

Ein Bankauszahlplan verfügt über eine feste Auszahlrate

Wem regelmäßige Auszahlungen und vor allem ein fixer Zinssatz seiner Veranlagung wichtiger sind als eine Sofortrente, der sollte sich für den Bankauszahlplan entscheiden. In diesem Fall wird das Kapital bei einer Bank angelegt und eine feste Verzinsung vereinbart.

Der Anleger kann eine feste monatliche Auszahlrate vereinbaren, über die er anschließend auch verfügen kann. Doch gerade bei der Verzinsung ist zu beachten, in welchem Stadium des Zinsniveaus die Veranlagung erfolgt. Befindet sich der Wirtschaftsmarkt gerade in einer Niedrigzinsphase, so ist der Anleger mit einem Bankauszahlplan eher schlecht beraten, da dieser nicht bei steigenden Zinsen einfach gekündigt werden kann und mit günstigeren, in diesem Fall höheren Zinsen, neu abgeschlossen werden kann.

Von der Höhe der Zinsen hängt auch die Möglichkeit eines sogenannten Kapitalerhalts oder eines Kapitalverzichts ab. Die Zinserträge müssen steuerlich veranlagt werden, ganz egal ob das Zinsniveau hoch oder niedrig ist. Die Abführung der Steuer läuft meist regulär und ohne viel Aufwand direkt über die Bank.

Bankauszahlplan oder Sofortrente – eine individuelle Entscheidung

Wer genau kalkulieren möchte wie lange sein Erspartes als Zusatzrente ausreicht, der ist mit einem Bankauszahlplan gut beraten. Zu Realisierung eines lang gehegten Lebenstraumes wird die vereinbarte Summe allerdings kaum ausreichen, hier ist man mit einer Sofortrente besser beraten.

Hier muss man sich klar sein, welche individuellen Ansprüche man an seinen Lebensabend hat bzw. ob eventuell die Erben auch noch von der Veranlagung profitieren sollen.

Dies wäre vor allem bei einem Bankauszahlplan unter Umständen möglich. Dabei ist aber zu beachten, dass man als Vertragsoption nicht den Kapitalverzehr gewählt hat, denn dieser schmälert nicht nur jede Auszahlung, sondern kann dazu führen, dass die zusätzliche Rente nicht einmal bis ans Lebensende reicht, geschweige denn etwas zum Vererben übrig bleibt. Klar ist, dass die Tendenz immer mehr zur privaten Rentenvorsorge geht.

Doch hier ist es wichtig, seine eigenen Lebensbedürfnisse und Erwartungen an den Ruhestand genau zu kennen. Nur so ist gewährleistet, dass man seinen Lebensabend auch entsprechend genießen kann und ohne finanzielle Nöte vielleicht sogar der eine oder andere Luxusaspekt möglich wird.

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