Pfändungsschutzkonto

Endlich gibt es das Pfändungsschutzkonto, auch P-Konto genannt. Es wurde eingeführt im Juli 2010. Endlich hat man Erbarmen mit den Mitbürgern, die Schufaprobleme haben und deswegen oft ein Girokonto ohne Schufa im teuren Ausland gesucht haben.

Auch wer ein Girokonto hat, kann dies in ein Pfändungsschutzkonto umwandeln, wenn Gefahr besteht, dass das Guthaben von Gläubigern gepfändet wird.

Was bedeutet ein Pfändungsschutzkonto oder P-Konto

Auf dem Pfändungsschutzkonto können Sie jeden Monat gefahrenfrei einen Grundbetrag von 985,15 Euro stehen lassen. Dieser Betrag darf von niemandem angerührt werden. D.h. Sie könnten Geld bis in dieser Höhe einbezahlen und dann Ihre notwendigen Überweisung tätigen.

 

Dieser pfändungssichere Grundbetrag erhöht sich auf dem Pfändungsschutzkonto auf bis zu 2.182,15 Euro, wenn die Familie aus fünf oder mehr Personen besteht. Zu diesem Grundbetrag hinzu kommen noch einmalige Sozialleistungen, wie z.B. das Kindergeld.

Bei dem Pfändungsschutzkonto ist es sogar möglich, einen nicht verbrauchten Geldbetrag auf den Folgemonat zu übertragen. So kann man sich evtl. einen Betrag zusammen sparen, den man vielleicht ein paar Monate später für eine bestimmte Ausgabe benötigt.

Die Kontogebühr für das Pfändungsschutzkonto ist unterschiedlich und scheint damit zusammenzuhängen, ob die Bank eher in einem ländlichen Gebiet liegt oder in einer größeren Stadt. So wurden in Großstädten ganz normale monatlich Kontogebühren festgestellt, die bei 7 bis 9 Euro liegen. Man hat aber auch Banken gefunden, die bis zu 12 Euro hierfür verlangen.

Das Pfändungsschutzkonto ist auch kein Girokonto ohne Schufa sondern die Schufa erfährt davon.

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