Pfändungsfreigrenzen 2012 | Pfändungsschutzkonto

Der Gesetzgeber hat sich in Sachen Pfändungsschutzkonto für 2012 wieder etwas einfallen lassen, was in vielen Familien bereits für Probleme gesorgt haben dürfte.

Über viele Themen zerreißen sich die Politiker und Medien die Münder. Dinge, die man schon gar nicht mehr hören kann wie die sogenannte "Wulff Affäre", sind ständig präsent.

Etwas, was für den betroffenen Bürger noch viel wichtiger wäre, ist eine Aufklärung, was sich für ihn möglicherweise positiv oder negativ ab 2012 ändert.

Pfändungsfreigrenzen schützen nicht vor Pfändung

Eine negative Änderung in meinen Augen ist die Sache mit dem P-Konto – Pfändungsschutzkonto. Nur wer wirklich ein solches Konto besitzt, kann sein Geld retten. Nicht mal die Pfändungsfreigrenzen schützen vor Pfändung auf einem normalen Girokonto.

Wer sich auf seinen pfändungsfreien Betrag verlassen hat, ist ab 2012 verlassen, zumindest dann, wenn er nur ein normales Girokonto hat. Das Geld bis zur Pfändungsfreigrenze ist ab 1.1.2012 nur noch auf einem eigens eröffneten P-Konto geschützt.

Ich möchte nicht wissen, wie viele betroffene Menschen hier inzwischen Probleme bekommen haben, weil sie diese Neuerung nicht kennen und stattdessen nur Wulff, Wulff und nochmal Wulff in den Medien hören.

Wie hoch ist die Pfändungsfreigrenze 2012

Die Pfändungsfreigrenze 2012 liegt bei 1.028,89 Euro und hat sich somit ein wenig erhöht. Das Geld ist aber nur noch auf einem P-Konto sicher, deshalb ist Eile angesagt. Die Bank muss dieses Konto längstens innerhalb von drei bis vier Tagen eröffnen oder das vorhandene Konto umwandeln.

Vierwöchige Moratoriumspflicht schützt die, die noch kein P-Konto eröffnet haben

Es gilt eine vier wöchige sogenannte Moratoriumspflicht. Das heißt, vier Wochen lang darf eine Bank das Geld auf dem Konto nicht an Gläubiger ausbezahlen. Der dafür zuständige Paragraf ist der § 835 ZPO. Innerhalb dieser Zeit muss die Umwandlung des normalen Girokontos in ein Pfändungsschutzkonto erfolgen, sonst kann das Geld gepfändet werden.

Ich höre immer wieder, dass Menschen, die ein P-Konto bei einer Bank eröffnen oder ihr bisheriges Girokonto in ein solches umwandeln, die also keine gute Bonität haben, von oben herab behandelt werden. Eine unglaubliche Frechheit, ein menschenverachtendes Verhalten.

Kosten für Pfändungsschutzkonto oft besonders hoch

Aufgrund fehlender unmissverständlicher Regelungen kann es übrigens auch passieren, dass gerade die Kosten für ein Pfändungsschutzkonto besonders hoch sind. Ausgerechnet der Personenkreis, der finanziell ohnehin schon Probleme hat, wird von manchen Banken besonders schmerzhaft zur Kasse gebeten. In so einem Fall können sich Betroffene an einen Ombudsmann des Bankenverbandes wenden.

Hier können Sie nachlesen, wenn Sie sich über Ihre Bank beschweren wollen.


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