Pfändungsfreigrenze

Um die Pfändungsfreigrenze zu erfahren, kann man im Internet auf diversen Seiten die aktuellen Zahlen in einer Pfändungstabelle ablesen. Sie gibt Aufschluss darüber,wie hoch der Anteil des Nettoeinkommens ist, der gepfändet bzw. nicht gepfändet werden kann.

Die Pfändungsfreigrenze dient dazu, dass z.B. der Arbeitgeber weiß, wie viel Geld er seinem Arbeitgeber von dessen Gehalt ausbezahlen darf. Liegt nämlich dem Arbeitgeber eine Lohnpfändung vor, darf er nur das Gehalt ausbezahlen oder aufs Konto überweisen, welches unter der Pfändungsfreigrenze liegt, weil der Rest der Sicherung des Existenzminimums dient.

Wie hoch die Pfändungsfreigrenze ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. In allererster Linie von der Größe der Familie. Die Pfändungsfreigrenze beginnt bei 985 Euro. Bis zu dieser Höhe ist auch das Geld auf dem Pfändungsschutzkonto auch "P-Konto" gesichert, wenn der Lohnempfänger alleinstehend ist.

Ein Familienvater mit zwei Kindern hat eine Pfändungsfreigrenze von 1769 Euro. Die höchstmögliche Pfändungsfreigrenze liegt derzeit bei 3020 Euro. Alles, was über diesen Betrag hinausgeht ist voll pfändbar. Jeder über dieser Grenze liegende Betrag steht zu 100 Prozent den Gläubigern zu.

Die im Internet vorhandenen Pfändungstabellen liefern nur Auskunft über die Pfändungsgrenzen von Arbeitnehmern bzw.von Personen, die über laufende Einnahmen verfügen. Hat jemand eine Privatinsolvenz ist es anders. Hier wird festgelegt, was der Schuldner bezahlen muss während der sogenannten Wohlverhaltensperiode.

Auch bei Arbeitslosen oder Hartz IV Empfängern wird das Thema Pfändungsfreigrenzeanders gehandhabt.

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3 Responses to “Pfändungsfreigrenze”

  1. Ich kann nur sagen – Deine Seite ist gut & übersichtlich gestaltet und der Text ist richtig klasse geschrieben – sehr lesenswert und informativ ! Großes Lob ;o)

  2. Es ist sehr wichtig, dass es Pfändungsfreigrenzen gibt. Auch wenn Schuldner zumeist für Ihre Schulden selbst verantwortlich sind, muss ihnen dennoch das Existenzminimum verbleiben. Das darf der Rechtsstaat, um sein Dasein zu gewährleisten, auch von einem Gläubiger abverlangen.

  3. Man kann und darf die ausstehenden Honorarzahlungen auf ein anderes Konto umleiten. Strafbar macht man sich damit nicht.

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