Großelternzeit

Die sogenannte Großelternzeit ist ein angestrebtes Ziel der Bundesfamilienministerin Schröder. Sie ist dabei, einen Gesetzesentwurf vorzubereiten.

Was kann man sich unter "Großelternzeit" vorstellen

Wenn es nach den Wünschen der Ministerin geht, sollen künftig Großeltern die Möglichkeit erhalten, ihre Enkel im Bedarfsfall betreuen zu können. Das heißt, sie sollen im Beruf Auszeiten nehmen können.  Diese Möglichkeit gibt es jetzt auch schon, aber nur dann, wenn das Enkelkind eine noch minderjährige Mutter hat, die zur Betreuung ihre Ausbildung abbrechen müsste.

Allerdings sieht der Gesetzesentwurf nicht vor, dass Großeltern einen Lohnersatz erhalten.

Kita Plätze ab 2013

Kinderbetreuung ist sowieso ein heiß umkämpftes Thema, welches quer durch alle Parteien diskutiert wird. Aktuell wird versucht, Schröders anderes Konzept realisierbar zu machen. Denn ab August 2013 haben laut Gesetz alle Kinder unter drei Jahren einen Anspruch auf Betreuung. Um dies umsetzen zu können, werden überall Kitas gebaut oder ausgebaut. Nicht nur an diesen Plätzen fehlt es, sondern auch an entsprechend qualifizierten Betreuern.

In einer Statistik vom März 2011 sind in den östlichen Bundesländern wesentlich mehr Kinder unter drei Jahren in einer Kita untergebracht, zum Beispiel in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt sind dies über 50 Prozent.

In den westlichen Bundesländern sind wir von solchen Zahlen noch weit entfernt. Am besten sieht es da in Hamburg aus – 32,4 Prozent – am schlechtesten in Nordrhein-Westfalen mit 15,9 Prozent.

Man darf gespannt sein, was sich diesbezüglich bis August 2013 tut und ob Familienministerin Schröder die Großelternzeit durchbekommt.

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