Flensburg Punkte

Flensburg Punkte – das neue Punktesystem ab Mai 2014

Ab dem 1. Mai 2014 gibt es in Deutschland das neue, reformierte System für schwere Verstöße im Verkehr. Dabei konnte der Weg für die Reform erst nach monatelangen Diskussionen im Bundesrat freigegeben werden. Es geht hierbei um eine Neuregelung, wann in Flensburg Punkte eingetragen werden.
Nach mehr als 50 Jahren wird damit die Flensburger Verkehrssünder-Datei nun grundlegend umgebaut. Bislang gab es eine Skala von 1-7, gestaffelt nach Schwere des Vergehens. Jetzt soll diese Skala nur noch von 1-3 gehen und der Führerschein nicht wie bisher bei 18, sondern bereits bei acht Punkten entzogen werden.

Weiterhin bestehen bleibt jedoch die Möglichkeit, mittels freiwilliger Besuche von Schulungen einen Punkt innerhalb von fünf Jahren abzubauen. Diese Regelung gilt jedoch nicht, wenn der Verkehrssünder bereits fünf Punkte gesammelt hat. Die gesammelten Punkte sollen jeweils separat verjähren. Die so genannte Punkte-Amnestie wird es nicht mehr geben. Laut dem Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer soll das Punktesystem durch die Erneuerung einfacher, gerechter und durchschaubarer werden.

Flensburg Punkte – Welche Verstöße zählen noch?

In die Verkehrssünder-Datei sollen zukünftig nur noch Verstöße aufgenommen werden, die sicherheitsgefährdend sind. Dies hat insbesondere weitreichende Folgen für die bereits gespeicherten rund 47 Millionen Punkte. Es sollen nämlich mit Einsetzen der Neuregelung die Punkte für leichte Ordnungswidrigkeiten gelöscht werden. Hierzu zählte zum Beispiel bislang das Fahren ohne Plakette in einer Umweltzone.

Es gibt also insgesamt seltener in Flensburg Punkte für kleinere Vergehen. Allerdings werden in der Neuerung auch drastisch höhere Geldbußen enthalten sein. Weiterhin werden auch neue Verkehrssünden im Katalog aufgenommen: Dazu zählen beispielsweise Fahrerflucht nach einem Unfall und das Zuparken von Feuerwehr- oder Rettungsausfahrten. Diese Vergehen werden zukünftig ebenfalls mit einem Punkt bestraft.

Flensburg Punkte – Die Umrechnung der Punkte

Die bereits bestehenden Punkte in der Verkehrssünder-Datei werden in das neue System umgerechnet. Dabei wird die bestehende Anzahl einfach durch drei geteilt und der erhaltene Wert aufgerundet. So erhält man eine neue Punkte-Anzahl. Ebenfalls neu ist, dass die Punkte künftig getrennt verjähren sollen.

Je nach Schwere des Verstoßes dauert es zweieinhalb, fünf oder zehn Jahre, bis die Punkte ihre Zeit abgesessen haben. Bislang ist es nämlich so, dass die erneut hinzukommenden Verstöße verhindern, dass die alten verjähren können. Weiterhin werden Fahreignungsseminare in das System eingepflegt für Fahrer mit sechs oder mehr Punkten.

Tipp: Weiterhin gilt jedoch, dass vernünftiges und vorsichtiges Fahren immer noch am meisten Geld spart. Davon können umsichtige Fahrer sich dann einen schönen Wein kaufen, den sie natürlich erst nach der Fahrt genießen, damit sie nicht direkt in Flensburg Punkte bekommen.

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